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Studentenleben live

Mission: Luftlinie 781,117 km

Ich habe mir eben mal im Internet die Entfernung per Luftlinie berechnen lassen, die meinen Freund und mich ab September für ein Semester trennen wird: Es sind genau 781,117 km. Leider kein Katzensprung, es sei denn, man ist eine extrem überdimensional große Katze.

781,117 km oder einmal die Nordsee und noch ein Stückchen Land. Mein Freund macht nämlich in Carlisle in Nordengland ein Auslandssemester über das ERASMUS-Programm. Dafür hat er, abgesehen von den Formalitäten, schon den einen oder anderen Reiseführer durchgewälzt, um die Stadt bereits im Vorfeld ein wenig kennenzulernen. Das Ganze erinnert mich irgendwie ein bisschen an ein Blind Date: Er weiß aus Büchern und Erzählungen, wie es da wohl sein wird, aber wie es dort tatsächlich ist, wird er erst erfahren, wenn er direkt vor Ort ist.

Momentan ist er mit der Unterkunftssuche beschäftigt. Die Kurse, die er dort belegen kann, hat er sich bereits angesehen und sich schon seine Favoriten herausgepickt. Sogar Ausflugsziele befinden sich in der engeren Planung. Warum auch nicht? Wenn man schon einmal die Möglichkeit hat Nessie „Guten Tag“ zu sagen, dann sollte man sie meiner Meinung nach auch nutzen!

Wenn ich es jedoch einmal genau betrachte, dann bleibt gar nicht mehr allzu viel Zeit, bis es schließlich heißt: „Goodbye, honey, see you soon!“ Das „See you soon“ werden wir allerdings wortwörtlich nehmen: Ich bin unglaublich froh im heutigen Zeitalter zu leben. Dank Skype werden wir uns ohne Probleme per Videotelefonie sehen können, wann immer wir Lust haben. Außerdem habe ich ihm fest versprochen ihn in Carlisle zu besuchen- ist ja wohl klar, auch wenn die Nordsee mehr „sea“ als „river“ ist.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 3, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 3, 2011

Studentenleben live

Weibliche Universität

Ich habe mich immer gefragt, wie es kommt, dass in meinen Seminaren und genauso in den Vorlesungen weitaus mehr Frauen als Männer sitzen. Als jüngst in einer Vorlesung der Theaterwissenschaft die Professorin ihre Vorlesung abbrach, mit der Begründung, dass das Gros ihrer weiblichen Hörer sich nicht zu benehmen wisse, nach 45 Minuten schon unruhig werde, dann mal auf der Toilette verschwinde oder mit der Nachbarin zu tuscheln beginne, da schaute ich mal in die Statistik. 

Nun weiß ich, dass ich nicht von ungefähr nur einer von vier Männern in einem Seminar mit 25 Teilnehmern bin. Frauen sind an der Uni Leipzig  deutlich in der Überzahl. Von den gut 28.500 Studenten hier Leipzig sind über 17.300 Frauen, das sind über 60 Prozent oder anders ausgedrückt – auf zwei Studenten kommen drei Studentinnen. Na, da passt es ja nur gut, dass nun auch das Rektorat der Uni Leipzig nach 600 Jahren zum ersten Mal von einer Frau besetzt wurde. Auch die Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur hat seit Anfang dieses Jahres eine Rektorin. Harvard, Princeton und Brown (drei Eliteunis in den USA) auch. Nun, ganz überraschend ist es nicht, dass auch hier an der Uni mehr Frauen als Männer studieren, schließlich machen inzwischen auch mehr Mädchen als Jungen Abitur. Jenseits irgendwelcher Stereotypen bedauere ich trotzdem manchmal,  nur einer von so wenigen Männern im Seminar zu sein.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  May 26, 2011
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Rubrik: studium
May 26, 2011

Studentenleben live

Der frühe Vogel überrascht im Kolloquium

Ich habe zwar „erst“ zwei Drittel meines Bachelor-Marathons hinter mir, aber die Gedanken kreisen nicht nur bei uns Studenten ständig um das eine Thema: Kolloquium und andere „Annehmlichkeiten“.

Ich für meinen Teil hatte vor den mündlichen Prüfungen schon immer den größeren Respekt. Schon während der Schulzeit habe ich viel lieber Klausuren geschrieben. Aus diesem Grund war ich auch vor der mündlichen Abiturprüfung so dermaßen aufgeregt, dass sogar der Prüfer mein Schlottern bemerkte. Einmal tief ein- und ausgeatmet ging es dann schließlich „frisch gestärkt“ weiter.

Wie es wohl im Kolloquium im Studium sein wird? Hier sitzt man nämlich nicht als einziger Student vor den Professoren, sondern hat noch weitere bammelnde „Mitinsassen“ neben sich, die alle denselben Gedanken verfolgen: die Sache schnell und glatt über die Bühne zu bringen.

Mein Professor für Kommunikationstechnik hat uns in der letzten Veranstaltung wertvolle Tipps für einen ebensolchen Auftritt vorgestellt. Einfache Dinge, die eine beeindruckende Wirkung entfalten. Ganz nach dem Schmetterlingsprinzip. Diese Tipps lassen sich aber selbstverständlich für jede Art des mündlichen Vortrags anwenden.

Da sich mein Kolloquium ja noch in einem Sicherheitsabstand befindet, ich diese Kommunikationstechnik aber unbedingt vorher noch einmal austesten möchte, werde ich sie in meinem Englischvortrag Mitte Juni anwenden – ich bin wirklich sehr gespannt, ob ich einen schönen, umwerfenden Schmetterling erschaffen werde…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 25, 2011