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Studentenleben live

Die Wirkung der Kommunikation

Seit vier Tagen habe ich nun mein Ergänzungsmodul „Kommunikationstechnik“. Da die Teilnehmerzahl nur auf wenige Leute begrenzt ist, habe ich jeden Tag Stoßgebete zum Himmel gesendet, dass ich doch bitte eine der Glücklichen sei, die an diesem „Dauer-Workshop“ teilnehmen kann. Denn der Professor, der dieses Modul leitet, gibt sogar in England seine angesehenen Kurse zum Thema „Kommunikation ist Wirkung, keine Absicht“ – und hurra: Ich bin dabei!

Es ist wirklich das erste Mal, dass ich mich (freiwillig) so viel an einer Vorlesung beteilige. Der Kurs macht mir unglaublich viel Spaß und schon damals in der Schule haben mich Kommunikationstechniken im Methodikunterricht sehr fasziniert. Ich werde sicherlich noch den einen oder anderen Blog darüber schreiben, aber heute möchte ich das Ergänzungsmodul zunächst einmal nur kurz vorstellen: Allgemein kann man sagen, dass wir lernen, die bewussten und unbewussten Techniken der Kommunikation zu erkennen, zu analysieren und natürlich auch anzuwenden, um bei unserem Gesprächspartner gewisse Reaktion oder Verhaltensweisen zu erzielen. Das wird mir sicherlich nicht nur für meinen Marketingschwerpunkt von großer Hilfe sein, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn es spielt keine Rolle, ob ich die Zielgruppe für das neue Produkt, meine beste Freundin oder meinen Vater von etwas begeistern möchte. Kommunikation verläuft auf allen Ebenen und drängt sich durch jegliche Ritzen: verbal, gestisch, zugänglich, glaubhaft. Dies sind nur einige Möglichkeiten zu kommunizieren, die von den Fachtermini  her für den „Außenstehenden“ noch zu verstehen sein dürften.

Ich habe für mich bereits erkennen können, dass ich ein sehr kommunikativer Mensch bin, sei es aktiv oder passiv. Manche Dinge waren mir bisher einfach nur noch nicht allzu bewusst: Ich schätze daher die Rate meiner persönlichen „Aha-Effekte“ eher exponentiell steigend ein…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 1, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 1, 2011

Studentenleben live

Das Café als besseres Büro

Als ich nach dem Abitur in den USA war, lernte ich Starbucks kennen. Ein Freund von mir ging dort so regelmäßig hin, wie andere ins Büro. Büro war es auch für ihn. Es hatte alles, was er brauchte: einen kleinen Tisch, eine Steckdose, guten Kaffee, eine Toilette und – ganz wichtig: „activity“ – andere Leute, die plauderten, ihn mal kurz aufhorchen ließen, ablenkten, anregten, aber nie ganz aus der Fassung brachten. Er erzählte mir, dass dies sogar in der Psychologie unter dem Begriff „social stimulation“ erforscht werde. In einem anderen Café war es noch extremer, da saß an einem normalen Morgen unter der Woche ein Dutzend Leute mit Handy, Bluetooth und Laptop an den kleinen runden Tischen. Sie breiteten ihre Patienten- oder Gerichtsakten aus, riefen bei ihrem Börsenmakler an und holten sich ab und an einen „refill“ und einen Muffin.

Inzwischen ist auch hier in Deutschland Starbucks fast jedem ein Begriff und in Leipzig hat direkt im neuen Uni-Gebäude eine Starbucks-Filiale aufgemacht. Hinten in der Ecke ist ein größerer Tisch mit guter Beleuchtung und einigen Steckdosen. Es sind jedoch eher Studenten als Geschäftsleute, die hierher kommen und die, gerade im Winter, aus ihren kalten Altbauwohnungen fliehen und sich über einen passablen bis tollen Ort zum Lernen freuen. Auch ich habe einen gewissen Gefallen daran gefunden. Die Bibliothek schreckt mich immer wieder mit ihrer schlechten Luft und ihrem wohl ewig ausdünstendem Teppich ab. Und die „social stimulation“-Theorie scheint zu stimmen!

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2011
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Rubrik: studium
Mar 28, 2011

Studentenleben live

Erdbeermaske gegen Stress

Die Runde für die „heiße“ Lernphase wurde vor wenigen Tagen eingeläutet. Die Prüfungen sind bald nicht mehr wünschenswert fern, sondern eher unmittelbar nah und absolut real. Es gibt nichts Schmerzlicheres als bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres im Zimmer zu hocken und sich Fakten, Fakten und nochmals Fakten reinziehen zu müssen. Eine explosive Kombination aus Auswendiglernen-auf-Teufel-komm-raus und Transferanwendung. Göttlich. Ich könnte glatt dahinschmelzen. Dann aber schon eher aufgrund der extrem heiß gelaufenen Motoren in meinem Hirn, auch als kleine graue Zellen bekannt.

Um nicht als Flammenwerfer zu enden, habe ich ganz viele liebe, tolle Menschen um mich herum, die für eine gewisse Akklimatisation sorgen, falls ich es selbst einmal vergessen sollte. In der Regel versuche ich es schon selbst und lege mich dann und wann mal mit einer Erdbeermaske im Gesicht auf mein Bett, und zwar mit dem Kopf gen Sonne, schließe die Augen und stelle mir vor, ich läge gerade am Strand von Malibu.

Das eine oder andere Mal wurde ich aber auch schlicht und ergreifend gekidnappt: „So, Jacqueline, schmeiß‘ dein Skript in die Ecke und komm mit oder ich nerve dich so lange mit irgendwelchen Schlagern, bis du sie alle auswendig mitträllern kannst!“ In Anbetracht dieser grausamen Folter habe ich mich lieber schleunigst dazu entschieden, keinen Widerstand zu leisten und brav Spaß zu haben.

Aber nicht beim Lernen.

Heute werde ich nichts mehr machen, aber morgen ist ja auch noch ein Tag und übermorgen und überübermorgen …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Mar 21, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: arbeitsmarkt
Mar 21, 2011