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Studentenleben live

Jetzt wird's ernst!

Die erste Woche mit dem Schwerpunkt hat angefangen. Ich wusste bereits vor Beginn des Studiums, dass ich Marketing als Schwerpunkt wählen würde und habe die letzten drei Semester sehnsüchtig auf diesen Zeitpunkt gewartet. Und nun ist es endlich soweit: Vorbei ist die Zeit der breitgefächerten Grundlagen, denn in den ersten drei Semestern musste ich ebenso Logistik- wie auch Steuervorlesungen besuchen, obwohl ich ja Marketing als „mein“ Fachgebiet auserkoren hatte. Die „formale“ Bestätigung habe ich vor wenigen Tagen schwarz auf weiß erhalten: Ich habe die Marketing-Grundlagenklausur mit einer 1,0 abgeschlossen – besser geht’s doch gar nicht! Meine ausgeflippten Ideen zu dem in der Klausur vorgegebenen Produkt haben meinen Professor scheinbar vollends überzeugt. Ich komme meinem Traum als „Werbeagentin“ immer näher…

Die Luft wird immer dünner. Der Bachelorabschluss rückt immer näher und die kommenden Klausuren sind in ihrer Gewichtung noch bedeutender als die der letzten Semester. Wer die Einstellung „egal wie die Note ist, Hauptsache bestanden“ noch nicht abgelegt hat, der sollte schleunigst daran arbeiten, denn nun kann es ganz schnell passieren, dass man sich den guten Schnitt mit einer miesen Klausur ruiniert… Erst heute habe ich von einem Freund eine Excel-Tabelle erhalten, mit der ich mir meine Bachelornote ausrechnen lassen kann. Natürlich macht das für mich zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sinn, da ich nur die Noten der Grundlagenklausuren eintragen könnte. Aber aus der Tabelle wird vor allem eines deutlich: Jetzt wird’s ernst!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 6, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 6, 2011

Studentenleben live

Die Wirkung der Kommunikation

Seit vier Tagen habe ich nun mein Ergänzungsmodul „Kommunikationstechnik“. Da die Teilnehmerzahl nur auf wenige Leute begrenzt ist, habe ich jeden Tag Stoßgebete zum Himmel gesendet, dass ich doch bitte eine der Glücklichen sei, die an diesem „Dauer-Workshop“ teilnehmen kann. Denn der Professor, der dieses Modul leitet, gibt sogar in England seine angesehenen Kurse zum Thema „Kommunikation ist Wirkung, keine Absicht“ – und hurra: Ich bin dabei!

Es ist wirklich das erste Mal, dass ich mich (freiwillig) so viel an einer Vorlesung beteilige. Der Kurs macht mir unglaublich viel Spaß und schon damals in der Schule haben mich Kommunikationstechniken im Methodikunterricht sehr fasziniert. Ich werde sicherlich noch den einen oder anderen Blog darüber schreiben, aber heute möchte ich das Ergänzungsmodul zunächst einmal nur kurz vorstellen: Allgemein kann man sagen, dass wir lernen, die bewussten und unbewussten Techniken der Kommunikation zu erkennen, zu analysieren und natürlich auch anzuwenden, um bei unserem Gesprächspartner gewisse Reaktion oder Verhaltensweisen zu erzielen. Das wird mir sicherlich nicht nur für meinen Marketingschwerpunkt von großer Hilfe sein, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn es spielt keine Rolle, ob ich die Zielgruppe für das neue Produkt, meine beste Freundin oder meinen Vater von etwas begeistern möchte. Kommunikation verläuft auf allen Ebenen und drängt sich durch jegliche Ritzen: verbal, gestisch, zugänglich, glaubhaft. Dies sind nur einige Möglichkeiten zu kommunizieren, die von den Fachtermini  her für den „Außenstehenden“ noch zu verstehen sein dürften.

Ich habe für mich bereits erkennen können, dass ich ein sehr kommunikativer Mensch bin, sei es aktiv oder passiv. Manche Dinge waren mir bisher einfach nur noch nicht allzu bewusst: Ich schätze daher die Rate meiner persönlichen „Aha-Effekte“ eher exponentiell steigend ein…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 1, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 1, 2011

Studentenleben live

Das Café als besseres Büro

Als ich nach dem Abitur in den USA war, lernte ich Starbucks kennen. Ein Freund von mir ging dort so regelmäßig hin, wie andere ins Büro. Büro war es auch für ihn. Es hatte alles, was er brauchte: einen kleinen Tisch, eine Steckdose, guten Kaffee, eine Toilette und – ganz wichtig: „activity“ – andere Leute, die plauderten, ihn mal kurz aufhorchen ließen, ablenkten, anregten, aber nie ganz aus der Fassung brachten. Er erzählte mir, dass dies sogar in der Psychologie unter dem Begriff „social stimulation“ erforscht werde. In einem anderen Café war es noch extremer, da saß an einem normalen Morgen unter der Woche ein Dutzend Leute mit Handy, Bluetooth und Laptop an den kleinen runden Tischen. Sie breiteten ihre Patienten- oder Gerichtsakten aus, riefen bei ihrem Börsenmakler an und holten sich ab und an einen „refill“ und einen Muffin.

Inzwischen ist auch hier in Deutschland Starbucks fast jedem ein Begriff und in Leipzig hat direkt im neuen Uni-Gebäude eine Starbucks-Filiale aufgemacht. Hinten in der Ecke ist ein größerer Tisch mit guter Beleuchtung und einigen Steckdosen. Es sind jedoch eher Studenten als Geschäftsleute, die hierher kommen und die, gerade im Winter, aus ihren kalten Altbauwohnungen fliehen und sich über einen passablen bis tollen Ort zum Lernen freuen. Auch ich habe einen gewissen Gefallen daran gefunden. Die Bibliothek schreckt mich immer wieder mit ihrer schlechten Luft und ihrem wohl ewig ausdünstendem Teppich ab. Und die „social stimulation“-Theorie scheint zu stimmen!

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2011
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Rubrik: studium
Mar 28, 2011