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Bachelor live

Die Kapelle Hiss

Als ich mich vor zwei Jahren an der Filmhochschule in München beworben habe, musste ich für meine Bewerbungsmappe drei Aufgaben erledigen. Die Fotografie-Aufgabe bereitete mir besonders großes Kopfzerbrechen. Aufgabenstellung war, ein Ereignis fotografisch darzustellen, indem nur das Vorher und Nachher abgebildet werden durfte. Zwei Ideen hatte ich bereits versucht umzusetzen – mit dem Ergebnis war ich jedoch unzufrieden.
Dann aber kündigte sich eine ganz besondere Band in Halle an: Die Kapelle Hiss. Die aus Stuttgart stammende Polka-Band mit ihren witzigen Texten und extrem tanzbaren Melodien sind immer ein Highlight für mich und meine Familie. Deshalb fragte ich bei ihnen an, ob ich vor und nach dem Konzert Aufnahmen von ihnen machen dürfte. Das war damals meine Rettung, denn die Fotos konnten beim Bewerbungsverfahren überzeugen.
Am Wochenende spielten Hiss wieder in Halle. Es war ein großartiges Konzert in einer kleinen aber feinen Location. Wir standen zwei Meter von der Bühne und den Musikern entfernt und tanzten stundenlang zu Liedern mit so klangvollen Namen wie „Friedhofspolka“, „Von Sansibar nach Santa Fé“ oder „Sibirische Liebe“.
Die Band versteht es sehr gut, sich selbst als durch die weite Welt tanzende Nomaden, Zigeuner und Seefahrer zu inszenieren. Ihre deutschen Texte sind gespickt von fantastischen Erzählungen, wobei immer eine leichte Ironie mitschwingt.
An diesem Abend ging ich nach der Show natürlich noch zum Merchandise-Verkauf, den der Bassist und der Mundharmonikaspieler leiteten. Ich sagte ihnen, wie wichtig es damals für mich war, sie zu fotografieren und wie dankbar ich ihnen deswegen immer noch bin. Wir unterhielten uns nur kurz, da sie mit Abbau und Verkauf noch alle Hände voll zu tun hatten. Zum Abschied gaben sie mir einen festen Händedruck und wünschten mir viel Glück. An meinen Namen konnten sie sich sogar noch erinnern und so beendete ich diesen Abend mit dem seligen Gefühl eines Fans und der erneuten Erkenntnis, dass ich mich mit meinem Studium für den richtigen Weg entschieden habe.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  22.03.2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
22.03.2019

Bachelor live

Eine Brücke ins Studium

Durch meine Tätigkeit als studentische Hilfskraft in der Zentralen Studienberatung meiner Universität komme ich immer wieder in Kontakt mit Studieninteressierten. Beispielsweise bin ich Teil des Projekts „Peer-to-Peer“. Dabei berichten Studierende den Studieninteressierten von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium.
Ich erzähle den Schülerinnen und Schülern zunächst immer von meiner Planlosigkeit direkt nach dem Abitur, von meiner Orientierungszeit während meines Freiwilligen Soziales Jahrs und schließlich, wie ich mich für mein Studienfach Sozialwissenschaften an der Uni Marburg entschieden habe. Dann gehe ich darauf ein, mit welcher Thematik sich die Sozialwissenschaften beschäftigen und welche Zugangsvoraussetzungen, Interessen und Fähigkeiten mitgebracht werden sollten. Dann erkläre ich noch, welche Wahlmöglichkeiten mein Fach zu bieten hat und wie das Studium insgesamt aufgebaut ist. So erhalten die Schülerinnen und Schüler zunächst einen groben Überblick, bevor sie weitere Fragen stellen.
Meistens werde ich gefragt, welche beruflichen Möglichkeiten Sozialwissenschaftler haben. Aber auch, ob ich neben dem Studium noch genügend Freizeit habe oder ob es machbar ist, nebenbei zu jobben. Insgesamt macht es mir großen Spaß, meine Erfahrungen und Tipps an andere weitergeben zu können!

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  19.03.2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
19.03.2019

Bachelor live

Premieren

Am Wochenende waren die Premieren der Kurzspielfilme meiner Kommilitonen, bei denen ich im Sommer mitgewirkt hatte. Insgesamt liefen an dem Abend elf Filme von elf Studierenden aus meinem Jahrgang an der Filmhochschule. Bei drei Filmen habe ich die Aufgabe des Set-Tonmeisters übernommen. Ich hatte nur von einem Film die endgültige Fassung gesehen und war entsprechend gespannt auf die beiden anderen Filme. Die Vorführung der Filme und die Premierenfeier fanden bei uns an der Hochschule statt, da die HFF München glücklicherweise gleich mit drei hervorragenden Kinosälen ausgestattet ist.
Bei den Premieren war ich auch als Fotograf des Abends zugegen. Nach jedem Film kam jeweils das gesamte Filmteam auf die Bühne. Da ich mich so sehr aufs Fotografieren konzentrierte, verpasste ich es, bei den ersten beiden Filmen auf die Bühne zu gehen. Meine Kommilitonen hatten danach ein schlechtes Gewissen, weil sie vergessen hatten, mich zu erwähnen. Ich beruhigte sie aber, dass es mir nicht wichtig sei, und ich es ja selbst verbummelt hatte.
Ich war von vielen Filmen sehr begeistert, auch wenn ich nicht daran beteiligt war. Es waren wirklich tolle Geschichten dabei. Von sehr gefühlvollem künstlerischem Kino bis hin zu witzigen Stoffen war es ein sehr abwechslungsreicher Mix. Die fünf Stunden Filmvorführung vergingen wie im Flug.
Bei der Feier danach wurde mir übrigens zwei Mal zu meiner guten Regieführung gratuliert. Zugegebenermaßen besteht zwischen mir und dem tatsächlichen Regisseur eine gewisse Ähnlichkeit. Auch die Wahl des gleichen grauen Hemds machte es nicht gerade leichter, uns beide zu unterscheiden. Die Komplimente muss ich also noch an die richtige Person weiterleiten.