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100 erste Tage an der Uni

Zweite Runde

So - meine ersten Semesterferien neigen sich dem Ende zu. Trotz Lernen für die immerhin drei Nachprüfungen hatte ich viel Zeit zum Entspannen, faul sein und Freunde treffen. Viele meiner Freunde, die in Hessen noch zur Schule gehen, haben ihr Abi schon geschafft und hatten deshalb auch Zeit, etwas zu unternehmen – es war echt toll, die ganzen Schulfreunde mal wieder um sich zu haben.

Meine erste Nachprüfung – Wirtschaftsmathe – ist auch schon geschafft und diesmal lief es wesentlich besser als beim letzten Mal. Jetzt hoffe ich einfach, dass ich bestanden habe und dass die anderen beiden Klausuren auch so gut zu machen sind.

Den Job in einem Restaurant hier konnte ich zum Glück auch behalten, obwohl ich wegen der Prüfungen und dem Familienurlaub vier Wochen nicht da war. Das freut mich wirklich, da ich mittlerweile sehr gut in das Team integriert bin und die Arbeit echt Spaß macht.

Auf den ersten Vorlesungstag freue ich mich auch schon richtig. Das ändert sich wohl nie, auch in der Schule habe ich mich schon immer auf den ersten Tag nach den Ferien gefreut: Neue Fächer, neue Professoren und alle Freunde wiedersehen. Denn auch in der Uni habe ich mittlerweile echt supertolle Menschen kennengelernt, mit denen ich gerne etwas unternehme – ganz besonders natürlich den Erstipartys wieder einen Besuch abzustatten.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Apr 18, 2012
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Apr 18, 2012

100 erste Tage an der Uni

Bahn fahren - ein Reisebericht (Teil 2)

„Der Gleisbruch befindet sich unter uns.“ Unter uns?! Präzise geparkt, würde ich mal sagen. „Der Notfallmanager wird nun kontaktiert und uns bald sagen, wie es weiter geht.“ Notfallmanager der Deutschen Bahn?! Irgendwie fühlt man sich bei diesen Worten nicht so sicher. Eine weitere halbe Stunde später ertönte das bahnbrechende Ergebnis des Notfallmanagers: Man könne so nicht weiter fahren. Ein Zug aus Magdeburg auf dem Parallelgleis solle die Passagiere aufnehmen. Auf wundersame Weise geschah das auch innerhalb von weniger als zwei Stunden. Problematisch war lediglich die Tatsache, dass jener Zug, der die gestrandeten Fahrgäste aus dem überfüllten Zug aufnehmen sollte, ebenfalls zum bersten voll war. Es wurde also gequetscht und geschoben, gedrängelt und getreten, wo es nur ging. Der Zugführer legte den ursprünglichen Fahrplan ad acta, fuhr ohne Zwischenstopp bis nach Hannover und beendete seine Fahrt dort. Bedauerlicherweise war für alle Reisende ins Ruhrgebiet bald Endstation, denn der einzige Zug, der nur entfernt in diese Richtung fuhr, war ein Regionalexpress nach Bielefeld, der aufgrund von Überfüllung die Hälfte seiner potentiellen Passagiere in Hannover zurücklassen musste. Der arme Student aus Magdeburg wurde völlig entnervt mit mehr als fünfstündiger Verspätung von seinen Eltern aus Bielefeld abgeholt.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Apr 12, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Apr 12, 2012

100 erste Tage an der Uni

Bahn fahren - ein Reisebericht

Bahn fahren kann entspannt sein – muss aber nicht. Ein Reisebericht, der mir neulich zugetragen worden ist, lautete ungefähr so: Der IC von Leipzig nach Köln fuhr circa fünfzehn Minuten verspätet in Magdeburg ein. Dort stieg ein ziemlich erschöpfter Student dazu, in der Hoffnung, zweieinhalb Stunden später bei seinen Eltern in der Nähe von Bielefeld vor der Tür zu stehen. Es sollte eine Hoffnung bleiben. Kaum 20 Minuten später blieb der überfüllte Zug im Nichts zwischen Magdeburg und Braunschweig stehen, auf einem stark nach Gülle riechenden Feld. Zehn Minuten später erfolgte die erste Durchsage: „Wir stehen.“ Ach was?! Wenige Minuten später die zweite: „Bitte nicht aussteigen.“ Warum denn auch? Der frischen Gülle wegen?! Der Zug stand nun schon fast eine halbe Stunde auf dem Acker, als es hieß: „Vor uns liegt ein Gleisbruch.“ Ein Gleisbruch?! Das Bild von den Daltons, die im Wilden Westen die Schienen auseinander zerren, um den Zug zum Entgleisen zu bringen, tauchte vor meinem geistigen Auge auf. Aber der Zug stand ja schon, entgleisen war nicht. Eine dritte Durchsage schallte durch den Zug: „Es wird geprüft, wo der Gleisbruch sich befindet.“ Danke. Ist irgendwie naheliegend. Bielefeld rückte in unerreichbare Ferne, als nach geschlagenen hundert Minuten erneut die knarzende Lautsprecherstimme ertönte: „Der Gleisbruch befindet sich unter uns.“

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Mar 28, 2012