Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

100 erste Tage an der Uni

Warum Studenten keine Zeit zum Studieren haben

Vor Weihnachten hatte ich ganz große Pläne für die vorlesungsfreie Zeit: Ich würde dieses Jahr, anstatt wie sonst faulenzend und Kekse futternd unterm Weihnachtsbaum das Leben zu genießen, ackern und arbeiten. Bücher, Hefte und Lexika fanden den Weg in meinen Koffer und wurden von einem Zug in den nächsten bis nach Hause transportiert.

Angekommen, musste ich mich erst einmal gebührend mit meinen Geschwistern unterhalten und überhaupt Weihnachten, gerade dieses eine Fest der Liebe, muss man ja nicht mit der Nase im Buch verbringen. Nachher würde schließlich noch genug Zeit bleiben, für sämtliche Klausuren zu lernen. So vergingen die Feiertage und es nahte die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Es waren fünf Tage und sie kamen mir ewig vor, so ewig, dass ich beschloss, es seien viel zu viele, und noch einen Tag länger auf der faulen Haut lag. Dann erschien es mir um einiges wichtiger, gute alte Freunde zu treffen, die ich lange nicht gesehen hatte, schließlich würde nach Silvester noch mehr als ausreichend Zeit für alles bleiben. Pustekuchen! Am 31. Dezember fuhr ich nach Berlin, verbrachte dort eine wunderbare Woche und dachte mir: Wenn man schon mal in Berlin ist, dann muss man ja nicht die Nase in die Bücher stecken! Jetzt sind die Ferien vorbei und der Berg Arbeit ist nicht um einen Zettel kleiner geworden!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jan 10, 2012

100 erste Tage an der Uni

Prüfungsstress vs. Weihnachtsfreude

Wie die Professoren bei der Einführungsveranstaltung schon vorausgesagt haben, sind die entspannten Uni-Wochen nun vorbei. Ich und auch andere Kommilitonen merken, wie das Niveau in den Vorlesungen steigt. Der Stoff wird immer mehr und vor allem immer komplizierter. Außerdem wollen viele (wie ich auch) jetzt bereits in den Weihnachtsferien anfangen zu lernen. Ich muss mir dann erst mal darüber klar werden, was überhaupt alles wichtig ist und was nicht. Aber gerade in Fächern wie Statistik oder Mathe muss ich mir erst mal alle Formeln zusammenschreiben, die wir hier innerhalb von ein paar Wochen um die Ohren geknallt bekommen haben. Es gibt sogar teilweise schon Diskussionen darüber, welche Prüfung man glaubt nicht zu bestehen (wir müssen vier von sechs bestehen). Allerdings ist mein Ziel, alle zu bestehen, da ich ja später den passenden Schnitt zum Masterstudium haben möchte...

Aber jetzt ist erst mal Weihnachten, das ich ganz in Ruhe mit meiner Familie feiern werde, und in den Ferien werde ich auch endlich mal wieder etwas mehr mit meinen Freunden von zu Hause machen können, worauf ich mich unheimlich freue.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Dec 26, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Dec 26, 2011

100 erste Tage an der Uni

Wie sich alles verändert

Letztes Wochenende bin ich in Würzburg geblieben, weil ich einfach mal meine Ruhe gebraucht habe. Meine Mitbewohner waren weg und ich wollte nicht nach Hause, wo meine Mutter mich total ausquetscht, was leider echt anstrengend sein kann. Dafür hatte ich diese Woche dann Heimweh nach meiner Familie und auch nach meinem Zuhause. Da gehört vieles dazu: erstmal einfach das Gefühl, in seinem Kindheitsort zu sein, dann das große Haus mit viel Platz, unser Garten, der Ausblick auf den Wald (in Würzburg ist es nicht so toll, auf das hässliche Haus gegenüber zu schauen), natürlich meine Familie, besonders mein kleiner Bruder und auch meine Freunde, die zum Glück zumindest das nächste Jahr noch fast alle hier wohnen, weil sie erst jetzt Abi machen. Aber es fühlt sich trotzdem nicht mehr wie früher an!

Meine Eltern haben die Gelegenheit genutzt und renovieren die Kinderzimmer. Mein Bruder sollte schon ewig eine neue Einrichtung bekommen und hat jetzt auch mein altes Zimmer bekommen, weil es einfach größer ist. Das Obergeschoss besteht neuerdings komplett aus Laminat, meine ehemals rosa Wand und die Poster sind jetzt nur noch weiß. Einfach extrem komisch, wie mein ehemaliges Zimmer einfach nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Was auch extrem schade ist, ist, dass ich offensichtlich den Herbst ziemlich verpasst habe. In Würzburg gibt es kaum Bäume und ich war so selten hier, dass ich heute echt geschockt bin, dass die Blätter nicht mehr bunt sind, sondern schon von den Bäumen gefallen. Alles in allem bin ich aber natürlich trotzdem froh, wenn ich zu Hause bin, auch wenn meine Kaninchen mich nicht mehr wirklich wiedererkennen und ich jetzt im alten Zimmer meines Bruders schlafen muss.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Dec 1, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Dec 1, 2011