Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

100 erste Tage an der Uni

Studentenleben

Seit drei Wochen studiere ich jetzt also schon WiWi. Kommt mir gar nicht so lang vor, denn die Zeit ist so toll, dass sie wie im Flug vergeht! Manche Fächer, wie Wirtschaftsmathe oder Externe Unternehmensrechnung, sind zwar schwer, andere, wie Statistik, fallen mir dagegen extrem leicht und wieder andere Fächer, wie VWL, sind einfach extrem interessant. Inzwischen bin ich auch in einer festen Gruppe, mit der ich in den Vorlesungen zusammensitze und mit denen ich mich auch immer gut über den aktuellen Stoff unterhalten kann.

Mit meinen beiden Mitbewohnern verstehe ich mich auch immer besser. Das Putzen und Einkaufen etc. funktioniert mittlerweile schon echt gut und ich fühle mich hier in meiner Selbstständigkeit super wohl! Abends machen wir dann meist zusammen mit unseren gemeinsamen Bekannten entweder nur einen gemütlichen Abend mit Singstar oder Filmen, oder wir gehen Feiern in einer der zahlreichen Diskos von Würzburg!

Wenn ich am Wochenende nach Hause fahre, freue ich mich natürlich auch meine Familie zu sehen, aber ich muss sagen, schon nach diesen drei Wochen fehlt mir an den zwei Tagen dann doch immer die Ruhe und die komplette Eigenentscheidung. Allerdings kann ich daheim immer den nicht verstandenen Stoff gut nachholen, in dieser Woche war es Mathe.

Das Studentenleben gefällt mir also inzwischen wirklich gut und ich glaube langsam den Satz, dass das Studium die beste Zeit des Lebens sein soll...

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Nov 15, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Nov 15, 2011

100 erste Tage an der Uni

Über ein dominantes Möbelhaus

„Wie?! Du warst NICHT bei Ikea?!“ Mein Gegenüber schaute mich äußerst ungläubig an. „Nein“, antwortete ich zögerlich, offensichtlich war es ein mittelschweres Verbrechen, den Tag des Einzugs nicht im schwedischen Möbelhaus zu verbringen. Ich hatte einen alten Pappkarton umgedreht und zum Nachttisch umfunktioniert, das war schließlich das einzige, das fehlte. Wozu Ikea? Tisch, Stuhl, Bett, Schrank, war doch alles da! Diese Erklärung schien ihn fast um den Verstand zu bringen. Gedanklich stammelte er wohl immer noch „N…nicht Ikea?!“, als ich nochmal Luft holte, um ihm verständlich zu machen, dass ich mit meinem Fahrrad wohl kaum Möbelkartons transportieren konnte. Das Gespräch endete in blankem Entsetzen auf beiden Seiten und ich beschloss, mich ein wenig umzuhören, wie der Einrichtungsstandard so aussah.

Ich kam nicht sonderlich weit, mein Mitbewohner war nämlich nicht da. Er hatte geschlagene neun (!) Stunden – das schwedische Möbelhaus leergeräumt! Als er wiederkam, war mein eigenes Zimmer komplett eingerichtet, die Gardinen hingen, in der Vase waren Blumen. Er hingegen hatte nicht nur einen Haufen schwerer Kartons, sondern dazu noch jede Menge Arbeit! Doch der Trend war eindeutig blaugelb: Vor den Eingangstüren des Nachbarhauses stapelte sich bergeweise Ikea-Müll. Aus den ganzen Pappkartons hätte man sich Möbel für eine englische Landhausvilla basteln können!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Nov 9, 2011
Autor: Inga
Rubrik: studium
Nov 9, 2011

100 erste Tage an der Uni

Das Edinburgh World Heritage auf Abwegen

Altehrwürdig thront Edinburghs Burg auf dem Vulkangestein und lässt keinen Zweifel daran, diese Stadt UNESCO-Weltkulturerbe ist. Touristen sehen davon aber meistens nur die Royal Mile, die zur Burg führt, und die Einkaufspromenade Princess Street. Aufgabe des Edinburgh World Heritage Commitees ist es, genau das zu ändern und die verborgenen Schätze der Stadt zum Vorschein zu bringen.

Zusammen mit anderen Freiwilligen von eVOLve, einem Volunteering Programm der Edinburgh University Student Association, werden wir ins Feld geschickt, um – fast als Neuankömmlinge in der Stadt – eine Liste von Sehenswürdigkeiten abzuklappern und dabei zu überlegen, wo Hinweisschilder für Fußgänger nötig wären. Denn die gibt es bis jetzt einfach noch nicht. Wir halten fest, dass es zwar eine Beschilderung vom Bahnhof zum Busbahnhof gibt, aber nicht umgekehrt. Dennoch entdecken wir ganz neue Seiten des uns doch eigentlich schon bekannten Edinburghs und finden mit der Mansfield Traquair Church die sixtinische Kapelle des Nordens. Und das kleine Team von Edinburgh Heritage war uns ziemlich dankbar. Ich freue mich schon auf die nächste Woche, denn dann gibt es bei eVOLve ein neues Projekt!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Nov 8, 2011