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100 erste Tage an der Uni

Zeitmanagement ist ALLES!

Was hat man sie noch belächelt, die Tutoren, die einem gleich am Anfang mit auf den Weg gegeben haben, dass unser Zeitmanagement das A und O sein würde. Planen, was man wann und wo erledigen möchte, würde entscheidend sein. Das Schlimme ist – sie hatten so verdammt Recht …

Nimmt man alleine die Pflichtlektüre aller Fächer zusammen, die man so als Politik-/Geschichts-Student hat, kommt man gerne auf seine knapp 200 Seiten pro Woche. Und das sind keine 200 Romanseiten à la Harry Potter, nein, es sind wissenschaftliche Texte – ein beachtlicher Unterschied.

Schnell merkt man da als Erstsemester, dass so ein Wochenplan nicht schaden kann, möchte man im Stoff mitkommen. Wann lese ich was ist die große Frage, die man sich fast jede Woche stellt. Wobei ich sagen muss, dass man es natürlich nicht jedes Mal schafft, alles zu lesen – das wäre übermenschlich. Da sollte man auch abwägen, was wichtig ist und was nicht.

Doch Lesen ist nicht das einzige, es gibt ja auch noch die eine oder andere Hausarbeit, die erledigt werden muss. All das kommt natürlich auch mit rein in so einen Wochen- oder Monatsplan. Ganz zu schweigen vom Lernen für die Klausuren, was mich dann auch bald erwartet.

Deswegen sollte man wirklich an seinem Zeitmanagement feilen (auch wenn es schwer fällt) und sinnlose Sachen, wie stundenlanges Facebook-Gedödel vermeiden. Ich weiß, wovon ich rede!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Feb 3, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Feb 3, 2011

100 erste Tage an der Uni

Die 3-Standort-Problematik

Die Universität Potsdam ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Die schöne Umgebung am Neuen Palais mit dem Schloss Sanssouci habe ich schon genannt, eine weitere Einzigartigkeit, die allerdings weniger schön ist, schildere ich nun im Folgenden.

Die Uni ist nämlich nicht an einem Standort in Potsdam situiert, nein, gleich an drei Orten büffeln hier die fleißigen Studenten. Griebnitzsee, Neues Palais und Golm sind ihre Namen und zwischen ihnen liegen Welten – genauer gesagt S- und Regionalbahn-Fahrten. Man kann Glück haben, so wie einige Kommilitonen, und nur an einem Standort studieren oder auch Pech, so wie ich. Denn das sozialwissenschaftliche Institut, wo meine Politik-Veranstaltungen stattfinden, befindet sich am Griebnitzsee und das historische Institut am Neuen Palais. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm, wenn da nicht die Deutsche Bahn und ihre lustigen Abfahrtszeiten wären.

Möchte man nämlich von A nach B kommen, kann es  mal sein, dass man aus einer Vorlesung zehn Minuten früher losgehen muss, um den Zug, der einen zur nächsten Veranstaltung bringt, noch zu erwischen. Das ist manchmal ein ziemliches Gehetze und Generve: Glücklicherweise hat es mich in diesem Semester noch einigermaßen glimpflich getroffen. Einmal komme ich lediglich zu spät, weil es die Zuganbindung nicht anders zulässt. Das kann man noch verkraften. Andere müssen da eher ständig hin und her pendeln.

Wohnt man dann noch in Berlin (so wie die Mehrheit der Studenten in Potsdam), kann es passieren, dass man am Tag mehr Zeit im Zug verbracht hat als in der Uni. Das hat allerdings auch seine Vorteile, denn so kann man wenigstens noch ein bisschen in seiner Pflichtlektüre für das nächste Seminar schmökern. Ja, Zeitmanagement ist alles.

Genau darum geht es auch im nächsten Blog.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 31, 2011

Wirtschaftswissenschaften

Nervenkitzel pur (1)

Nein, ich plane weder einen Bungee- noch einen Fallschirmsprung. Ich habe auch nicht vor, mit Haien zu tauchen. Ich sitze einfach nur so vor meinem Laptop und werde mir gleich eine gewisse Liste ansehen. Eine Liste voller Zahlen. Links steht eine sechsstellige Kombination und rechts eine Zahl mit einer Nachkommastelle. Was könnte das bloß sein? Richtig! Es sind die Prüfungsergebnisse! Hinter unserer Matrikelnummer erwartet uns entweder das kalte Grauen oder der heiße Flash. Freuen oder nicht freuen, das ist hier die Frage.

Die Ergebnisse gibt es als PDF-Datei im Intranet unserer FH. Meine Matrikelnummer steht meist auf der zweiten oder dritten Seite, das heißt also, dass ich wohl oder übel gezwungen werde, nervenaufreibendes Scrollen zu betreiben. Mein Herz klopft dann immer so laut, dass man es wahrscheinlich noch in Dänemark hören kann. Zeile für Zeile wandern die Augen Stück für Stück über das Dokument – auf der Suche nach DER Zahl. Ich mag meine Matrikelnummer wirklich gerne. Sie fängt nämlich gleich mit meiner zweiten Lieblingszahl an. Sobald meine Augen dann mehr oder weniger „unbewusst“ aufblitzen, weil sie wie ein kleines Trüffelschweinchen die heiß ersehnten Trüffel entdeckt haben, findet in meiner linken Körperhälfte eine regelrechte afrikanische Trommelparty statt. Jetzt nur noch langsam mit den Augen ein wenig nach rechts gleiten… und… OH MEIN GOTT!

To be continued …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 28, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 28, 2011