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100 erste Tage an der Uni

Die Qual der Wahl (Teil 2)

Wie ihr bereits in meinem letzten Blog erfahren habt, hatte ich zusammen mit meinen Kommilitonen die Möglichkeit, die Wahl des neuen Statistik-/Mathematikprofessors zu beeinflussen. So saßen wir also am Montagmorgen mit einigen Professoren vor unseren Feedbackbögen und lauschten dem Vortrag des potenziellen Kandidaten.

Sein Vortrag umfasste zwei verschiede Themenbereiche. Im ersten Teil ging es um die Statistik in der Qualitätskontrolle. Da ich im zweiten Semester bereits Statistik kennen und „lieben“ gelernt hatte, kamen mir Standardabweichung, Hypothesentests, Konfidenzintervalle – und was sich sonst noch alles auf dem stochastischen Spielplatz tummelt ­– sehr bekannt vor.

Der zweite Teil war eine Probevorlesung zum Thema „Business Intelligence“ und zwar auf Englisch. Man merkte jedoch schon zu Beginn, dass dies wohl nicht zum Lieblingsmetier des Kandidaten gehörte. Es ging nur langsam und stockend voran. Er wirkte unsicher und hatte, im Gegensatz zum ersten Teil,  jeglichen Hang für auflockernde Witzeleien sowie freies Sprechen verloren. Mit der Aussprache klappte es auch nicht so, wie es sollte, und das Gesicht nahm stetig an Röte zu. Dieses Unwohlsein bemerkten natürlich auch die prüfenden Professoren. Ihre Mimik sprach Bände, als sie die Antwort des Kandidaten auf eine von ihnen zuvor auf Englisch gestellte Frage hörten: „I cannot answer this question at this moment.“

Was sagt uns das?

Ganz einfach: Ohne Englisch kommst du nicht weit. Weder im Studium noch in der Berufswelt. Englisch ist eine der wichtigsten Sprachen und macht internationale Kommunikation erst möglich.

„So, keep improving your English and everything will be fine!“, würde meine ehemalige Englischlehrerin jetzt sagen.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 4, 2010

100 erte Tage an der Uni

Die Qual der Wahl (Teil 1)

Nächste Woche Montag ist Schluss mit lustig. Die Semesterferien sind nun endgültig vorbei und auch der Klausurenmarathon ist geschafft. Die Ziellinie wurde in neuer Rekordzeit erfolgreich erreicht.

All dies kann nur eines bedeuten: Die Vorlesungen fangen wieder an. Das dritte Semester ist eröffnet; mögen die Spiele beginnen!

Und es wird schon gleich zu aller Anfang ernst, denn es steht eine Wahl an: Da nämlich sowohl der Mathematik- als auch der Statistikprofessor der BWL ihre wohlverdiente Pension antreten, müssen die Stellen neu vergeben werden. Darum werde ich mit meinen Kommilitonen am Montagvormittag zu diversen Vorträgen potenzieller Nachfolger geladen. Anschließend haben wir die Möglichkeit, die Wahl mit unseren persönlichen Wünschen zu beeinflussen.

Ich habe zwar bereits die Prüfungen in Mathe und Statistik absolviert, aber einige meiner Freundinnen setzen all ihre Hoffnung auf die Nachfolger. Dennoch ist diese Veranstaltung auch für mich ein Pflichttermin. Egal, ob man die Klausuren schon bestanden hat oder nicht: Anwesenheit ist erwünscht und wird genauestens überprüft, jeder muss zur Wahl erscheinen.

Meiner Meinung nach ist das eine wirklich gute Sache. Wann hat man schließlich schon einmal die Möglichkeit sich seinen Prof sozusagen selbst auszusuchen? Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was mich Montag erwartet – ich werde euch auf alle Fälle auf dem Laufenden halten!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 27, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 27, 2010

100 erste Tage an der Uni

Nicht noch eine Fremdgeherin!

Nachdem meine Arbeitskollegin Nadja wegen ihres BWL-Studiums nach Israel gegangen ist, eröffnete mir neulich auch noch meine beste Freundin, dass sie die Zulassung für einen Studienplatz erhalten hat.

Und zwar würde sie ab dem 13. September an der Fachhochschule Gelsenkirchen Bionik studieren. „Ein neuer Studiengang, bei dem man sich Dinge von der Natur abguckt und diese dann versucht mit Technik zu verbinden“, erzählte sie mir begeistert. Damit konnte ich persönlich erst wenig anfangen. Aber als Luisa mir dann noch erklärte, dass man beispielsweise versuche, das Abperlen der Wassertropfen von Pflanzen zu kopieren, damit man diesen Effekt auch bei Fenstergläsern nutzen kann, konnte ich mir allmählich ein Bild davon machen.

Nachdem sie die Zusage erhalten hatte, musste alles sehr schnell gehen. Mit ihrer Mutter ist sie kurzerhand in das 405 Kilometer entfernte Bochholt gefahren, um sich nach Wohnungen umzuschauen. Diese hatte sie inklusiver neuer Mitbewohnerin nach knapp einer Woche gefunden.

Ich freue mich wirklich für sie, aber ich bin auch unglaublich traurig, dass Bochholt so weit weg ist. Aber das gehört wohl auch zu diesem neuen Lebensabschnitt, dem Studieren.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 13, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 13, 2010