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100 erste Tage an der Uni

"And action ..."

Okay, ganz so klang die Einleitung für unseren Vortrag über „Blogs in der digitalen Wirtschaft“ nun nicht, aber filmreif war das ganze schon irgendwie: Da der Beamer wohl an einer ausgeprägten Rot-Orange-Blau-Schwäche litt, musste unser Publikum auf einen (ultra-)violetten statt eines roten Opernvorhanges starren, bevor der große Spot auf eine außergewöhnliche musikalische Interpretation eines Inders zum Thema Blogs gerichtet wurde. Damit und mit einem in eine kaum zu übersehende rote Schleife gepacktes Geschenk, hatten wir die volle Aufmerksamkeit unseres Publikums erhalten. Erstes Ziel erreicht.

Wir stellten unsere Gliederung vor und begannen dann „offiziell“ mit unserem Vortrag. Um die Zuschauer bei Laune zu halten, hatten wir natürlich an der einen oder anderen Stelle ein paar Lacher eingebaut, doch wir hatten nicht mit Mr. Beamer gerechnet: Auf dem PC-Bildschirm blickten wir Referenten zwar auf eine wunderschöne, orangefarbene Corporate Blog-Sonne, die die verschiedenen Arten der Unternehmensblogs aufzeigte, doch unsere werten Gäste waren gezwungen, die „richtigen“ Farben selbst in ihrem Kopf zusammenzumischen – wo gibt es schon eine neongrüne Sonne?

Aber hey, wir haben unser Publikum eben auf vielen verschiedenen Ebenen angesprochen, gefordert und integriert: auditiv, visuell, haptisch und kognitiv. Letzteres war auch vor allem bei gewissen Nationalflaggen gefragt, da die Powerpointfolie, auf der wir die markanten Unterschiede von China und Deutschland hinsichtlich ihrer Blognutzung vorstellten, zwei völlig neuartige (interessante) Vorschläge für ein Flaggen-Remake zeigte.

Die Präsentation war ein voller Erfolg. Das Publikum war die ganze Zeit aufmerksam, das Gewinnspiel kam gut an (in dem Geschenk war ein „College-Blog“ verpackt – haha, wie lustig) genau wie unsere Umfrage zur Blogerfahrung unseres Publikums, die wir am Ende des Vortrags noch durchführten. Das sagten zumindest die Feedbackbögen, die wir zu guter Letzt einsammelten. Auch unser Prof war sehr zufrieden mit uns. Zweites Ziel erreicht.

Jetzt müssen wir nur noch unser drittes Ziel ansteuern und die Umfrageergebnisse auswerten und diese zusammen mit der Präsentation, die wir mit einigen (vielen) zusätzlichen Infos angereichert haben, online stellen – let’s get it done!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 27, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 27, 2010

100 erste Tage an der Uni

Atemnot

Bereits im ersten Semester wurde ich von den „Großen“ gewarnt: „Nimm dich bloß vor dem zweiten Semester in Acht, da musst du wirklich reinhauen, um am Ball zu bleiben – das wird knallhart!“ Schön. Ich meine, es ist nett, dass sie mich vorgewarnt haben, aber so ein bisschen Angst einflößend war es schon. Jetzt bin ich ja in diesem berühmt berüchtigten Semester.

Wie ich es einschätze? Sie haben (leider) Recht behalten: Es ist nicht unbedingt der Schwierigkeitsgrad, der mir zu schaffen macht, sondern eher die geballte Fülle des Stoffs. Mit Statistik, dem von vornherein angekündigten „Aussiebfach“, komme ich zum Beispiel erstaunlich (zumindest bis jetzt) gut klar. Mein Problem liegt ganz woanders. Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf bei der ganzen Masse an Dingen, die ich machen muss, nicht mehr zur Ruhe kommt und sozusagen im Dauereinsatz ist. Das führt nicht selten zu ziemlich sonderbaren Träumen. Sigmund Freud würde sich sicher über dieses Interpretationspotenzial freuen …

Das Semester ist auf jeden Fall sehr anspruchsvoll: Unglaublich lange Vorlesungstage und zig Dinge, die nebenbei erledigt werden müssen. Manchmal habe ich das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Mir fehlt das Relaxen, Freiheit  und Faulenzen. Ich bin froh, wenn der Spuk bald vorbei ist: Vor allem im vierten Semester soll es deutlich angenehmer werden, so die studentischen „Wetterfrösche“.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 20, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 20, 2010

100 erste Tage an der Uni

Hieroglyphen und Fachchinesisch

Nein, ich studiere NICHT Sprachwissenschaften und habe auch NICHT Archäologie als Nebenfach. Das Hendiadyoin (hurra, aus dem Lateinunterricht in der Schule ist doch so manches hängen geblieben) aus der Überschrift bezieht sich auf mein neuestes „Lieblingsfach“: Investition und Finanzierung. Jede Vorlesung ist eine regelrechte Irrfahrt im Superlabyrinth. Es wimmelt nur so von vermeintlichen Zahlenirrwegen. Wer die falsche Abzweigung nimmt, steht am Ende vor einer Wand. Doch mit dem Kopf durch diese Wand zu wollen, wäre wenig sinnvoll. Stures Auswendiglernen bringt einen leider auch nicht zum Ziel.

Wirft man einen Blick ins Skript oder in die Formelsammlung oder versucht man, die Hieroglyphen an der Tafel zu verstehen, dann ist die Verzweiflung oft nicht weit. Ein „Rundumblick“ im Hörsaal während der Vorlesung bringt die Wahrheit an den Tag: unzählige Fragezeichen in noch fragendere Gesichter – soweit das Auge reicht.

Was also tun? Eine sehr gute Frage! Meine Empfehlung: Lieber doch mal den Montagabend für ein, zwei Stunden in der FH opfern und am Investitions- und Finanzierungstutorium teilnehmen, auch wenn die absolute Lieblingsserie dafür ohne einen auskommen muss.

Wozu gibt es schließlich DVD-Recorder …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 14, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 14, 2010