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100 erste Tage an der Uni

Ein Weihnachtsgedicht

Von drauß' vom Campus komm ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall, selbst unter Tannenspitzen

Seh ich fleißige Studenten sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor

Sieht mit großen Augen der Professor hervor;

Und wie ich so strolch durch den finstern Tann,

Da ruft mich mit heller Stimme an:

"He, du da", ruft es, "alter Gesell,

Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

Der Countdown, der ist aufgetan.

Weib' und Männlein müssen nun

Von der Muß' des Lebens einmal ruhn;

Und morgen seh ich mir den Stand der Dinge an,

Denn die Prüfung'n bestehn will jedermann!"

Ich sag: "O lieber Professor Herr,

der Leistungsstand interessiert mich sehr;

Sie solln noch all diese Seiten lern',

Doch auch Weihnacht' feiern möcht'n sie gern."

- "Hast denn 'ne Zeiteinteilung auch bei dir?"

Ich sag: "Der Lernplan, der ist hier:

Denn über Matrizen, Soll-Wert und Bilanzanalysen

muss der gute Student sein Wissen verfügen."

- "Hast denn die 5,0 auch bei dir?"

Ich sag: "Die 5,0, die ist hier;

Doch für faule Studenten nur, die schlechten,

Die trifft sie auf den Teil, den rechten."

Herr Professor spricht: "So ist es recht;

So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauß' vom Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich's find hier recht!

Wird’s Ergebnis gut, wird’s schlecht?

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 22, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 22, 2009

100 erste Tage an der Uni

Zwischen Vanillekipferl und Matrizenrechnung

Was gibt es schöneres, als in der Vorweihnachtszeit zusammen mit Freunden in der warmen Stube zu sitzen, heißen Tee zu trinken, Weihnachtsgebäck zu knabbern und über Gott und die Welt zu reden?

Doch wie bereits im vergangenen Jahr kann ich mich in dieser Jahreszeit nicht komplett auf die faule Schulter legen: Lernen ist angesagt! Da ein paar Studienfreunde von mir aber ebenso wenig wie ich auf den angenehmen Teil der Adventszeit (siehe oben) verzichten wollen, haben wir beschlossen, die Arbeit mit Vergnügen zu verbinden. Anders ausgedrückt: Während unserer gemeinsamen Mathelernstunden kommen auch Plätzchen und Co. nicht zu kurz – ganz nach dem Motto: Gemeinsam stark dank tatkräftiger Unterstützung von Kokosmakronen and friends!

Und so treffen wir uns jeden Donnerstag vor der offiziellen Matheübungsvorlesung bei einer Freundin, um uns gemeinsam durch die Tücken des Aufgabenskripts zu kämpfen. Nur Übung macht den Meister, und unser Ziel steht bereits: Wir wollen die Matheprüfung bestenfalls natürlich gleich im ersten Anlauf meistern!

Wir sind jedoch nicht die einzigen, die ihr Ziel nun effizienter angehen. Wer nicht gerade mit Kommilitonen eine Mathelerngruppe gegründet hat, der nimmt Nachhilfestunden bei Studierenden aus einem höheren Semester. Andere wiederum haben gestern ihren Lernplan eingeweiht. Zumindest wurde das gestern mit großem Optimismus angekündigt, die Realität sieht ja aber meist anders aus.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 14, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 14, 2009

100 erste Tage an der Uni

Freitag, der 13. — die Zweite

Nach einigen Pleiten, Pech und Pannen stand meiner Gruppe und mir also noch ein Vortrag über „Regenerative Energie“ im Rahmen eines Seminars über Kommunikationskompetenz bevor. Aus sicherer Quelle hatten wir erfahren, dass einige Kommilitonen, die im Parallelseminar angemeldet sind, bereits an diesem Vorhaben gescheitert waren. Sie hatten somit die Chance auf einen der heiß begehrten Studienscheine und die entsprechenden Credit Points, die es als Anerkennung für eine erfolgreiche Teilnahme gab, verpasst.

Meine Gruppe und ich hofften natürlich, diesem Schicksal entgehen zu können. Und siehe da: Wenigstens ein Glückstreffer an diesem Unglückstag. Alles lief glatt und mein Seminarleiter sagte sogar noch am Ende zu mir: „Sie interessieren sich sehr für Technik nehme ich an, so leidenschaftlich und kompetent wie Sie das Laufwasserkraftwerk erklärt haben!“ Weit gefehlt! Physik war gleich das erste Fach, das ich in der Schule abgewählt hatte. Vielleicht sollte ich mich mit meinem Bluff-Talent als professionelle Poker-Spielerin versuchen.

Doch dem „Hoch“ folgten bald „Tiefs“, die wiederum von „Hochs“ durchmischt wurden – eine rasante Achterbahnfahrt oder ein durchaus chaotisches Wetter.

Auf dem Programm an diesem Abend stand DIE „Ultimative Erstie-Party“. Die Festzelte waren bereits aufgestellt und die Holzplanken, die sich als äußerst nützliche Brücken über Pfützen und Matschlöcher erwiesen, verlegt. Auch die Räume waren dekoriert und mit Turntables ausgestattet. Der Countdown lief: In drei Stunden sollte es losgehen ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 8, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 8, 2009