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100 erste Tage an der Uni

Montag - neue Woche, neues Leben

„Immer wieder montags ..." beginnt eine neue Woche und speziell in dieser Woche mein „richtiges" Leben als Studentin: Meine ersten Vorlesungen warteten auf mich. Da ich mir meinen Stundenplan selbst zusammenstellen konnte, hatte ich mich unter anderem dafür entschieden, mich anstatt für die Montagmorgenvorlesung in die Nachmittagsvorlesung in Rechnungswesen einzutragen. Somit sollte der Tag für mich erst um 12.15 Uhr mit ABWL (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre) beginnen und schließlich um 17.30 Uhr mit ReWe 1 (Rechnungswesen 1) enden.

Trotzdem war ich schon viel früher auf den Beinen: Mein alter Laptop hat schon seit einigen Wochen mit Altersbeschwerden zu kämpfen, also musste fürs Studium schleunigst ein neuer her. Gesagt, getan, glücklich. Die Vorlesungen konnten beginnen!

Ich wartete vorbildlich überpünktlich vor dem Hörsaal mit weiteren überpünktlichen Vorzeigestudenten und war - zum Unverständnis der anderen - total aufgeregt.

„Warum bist du denn aufgeregt? Ist doch nur ne ganz normale Vorlesung."

Ja, eine ganz normale Vorlesung. Da ich vor neuen Dingen aber immer so aufgeregt bin und vor der ganzen Studiumssache einen unglaublichen Respekt habe, überkommt mich jedes Mal dieses Kribbeln im Bauch, wenn ich das Campusgelände betrete.

Glücklicherweise konnte ich jedoch mit Erleichterung feststellen, dass meine Professoren (zumindest die, die ich nun immer montags haben würde) alles andere als Angst einflößend sind - ganz im Gegenteil: Ich finde ihre lockere, aufgeschlossene Art sehr sympathisch!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 12, 2009

100 erste Tage an der Uni

"Get the party started"- die erste Studentenparty

Letzte Woche Donnerstag, 21 Uhr: Zeit für die allseits beliebte B-Mensa-Party. So wurde mir auf jeden Fall davon berichtet. Diese Party sollte den „Ersties" dazu dienen, sich besser in das Campusleben zu integrieren. Neue Gesichter, neue Bekanntschaften, neue Freunde könnten auch die entscheidenden Schlagwörter sein. Für mich stand schon eine Woche vorher fest: Keine Frage, da geh ich hin!

Doch als der Donnerstagnachmittag schließlich vor der Tür stand, war ich irgendwie nicht so wirklich in Partylaune. Ich war schon kurz davor, die ganze Sache zu canceln, aber ich hatte ja bereits meinen „new homies" zugesagt, dass ich kommen würde und ich wollte sie nicht enttäuschen.

Im Nachhinein kann ich nur sagen: Gott sei Dank war ich nicht so blöd und bin doch hingegangen! Es war wirklich ein supertoller Abend! Wir hatten jede Menge Spaß und ich lernte auch viele neue Leute kennen, zum Beispiel ein paar Maschinenbaustudenten, die mich als „untypische Ausnahme-BWLerin" lobten (die Betonung liegt bei LOB, denn sie waren tatsächlich ganz aus dem Häuschen, dass sie unter den vielen Klischees auch die Ausnahmen entdeckt hatten).

An diesem Abend stimmte einfach alles: Die Leute waren supernett, die Stimmung war fantastisch, die Musik zwang einen förmlich zum tanzen und man konnte draußen sogar den Sternenhimmel bestaunen. Last but not least habe ich nach monatelanger Pause auch tatsächlich wieder französisch gesprochen: Ich lernte zwei Studenten aus Frankreich kennen. Und damit „Au revoir"!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 7, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 7, 2009

100 erste Tage an der Uni

"Nimm mir die Angst vorm Studium ..."

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich am Abend vor meinem ersten Studientag unglaublich aufgeregt war! An den ersten Tagen standen zwar nur Infoveranstaltungen an, aber ich war trotzdem so nervös, dass ich erst sehr spät einschlief.

Die ersten zwei Tage war ich Gott sei Dank nicht allein: Da eine Freundin von mir an derselben Fachhochschule studiert, konnten wir zusammen über den Campus irren. Erst am dritten Tag trennten sich unsere Wege, da ab diesem Tag studiengangspezifische Infoveranstaltungen stattfanden.

Ich war viel zu früh da, aber unglaublicherweise war ich nicht die einzige, die eine Stunde zu früh vorm Hörsaal rumlungerte. All meine Befürchtungen lösten sich in null Komma nichts in Luft auf: Manchmal kommt man schneller in ein Gespräch, als man denkt und manchmal hat man so vielleicht schneller Anschluss gefunden, als zunächst vermutet. Alles lief und läuft bisher wunderbar: Ich habe neue nette Leute kennen gelernt, das Mensa-Essen als „lecker" einstufen können und ein wenig mehr Campusorientierung dazu gewinnen können (der Rundführung der BWL-Fachschaft sei Dank).

Nun bin ich dabei, meinen Stundenplan zu gestalten und wenn ich Glück habe, dann hätte ich zumindest für ein Semester ein längeres Wochenende. Also: Daumen drücken!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 5, 2009