Von höchster Qualität

Kuchen
Ein Produkt, das dafür sorgt, dass jeder Kuchen sicher gelingt? Mit dem Backpulver Backin hat Dr. August Oetker vor über 125 Jahren Hausfrauenträume wahr gemacht - bis heute ist das Produkt ein großer Erfolg.
Foto: Julien Fertl

Dr. Oetker - Hintergrund

Von höchster Qualität

Backmischungen, Tiefkühlpizza oder Puddingpulver: Fast jeder kennt den Lebensmittelhersteller Dr. Oetker. Seit über 125 Jahren steht das Familienunternehmen für Qualität, Tradition und Innovation. Was viele nicht wissen: Auch soziales Engagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur.

Heute gehört die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG mit einem jährlichen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro zu den erfolgreichsten Lebensmittelmarken Deutschlands. Weltweit beschäftigt das Familienunternehmen über 11.600 Mitarbeiter – allein in Deutschland sind es rund 4.500 Beschäftigte an sechs Standorten.

Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte im Jahr 1891 in der Hinterstube einer Bielefelder Apotheke: Der junge Apotheker Dr. August Oetker hantiert bis spät in die Nacht mit Apothekerwaage, Mörser und verschiedenen Pülverchen. Dabei kommt das Backpulver Backin heraus. Richtig dosiert sorgt das Produkt dafür, dass so gut wie jeder Kuchen gelingt.

Die Nachfrage nach August Oetkers Backpulver war so groß, dass aus der Apotheke schnell ein florierendes Unternehmen mit industrieller Fertigung wird. Indem er das Warenzeichen seiner Produkte um die Jahrhundertwende schützen lässt, beweist der Unternehmer Weitblick und erschafft zugleich einen der ersten Markenartikel überhaupt. Seitdem prangt der rot-weiße „Hellkopf“ auf allen Dr. Oetker Verpackungen. Dieser soll dem Verbraucher signalisieren: Hier handelt es sich um Produkte von höchster Qualität.

Von „Frau Renate“ bis zur ersten Tiefkühlpizza

Ein Porträt-Foto von Birgit Deker

Birgit Deker

Foto: Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Öffentlichkeitsarbeit

In den 50er Jahren erschließt der Konzern neue Märkte im Lebensmittelbereich. Die neuen Produkte bringt „Frau Renate“ den Haushalten näher – eine der ersten Werbefiguren der deutschen Fernsehlandschaft.

Einen besonderen Coup landete das Bielefelder Unternehmen 1970, als es die erste Tiefkühlpizza auf den deutschen Markt brachte. „Dies führte 1980 zur Entstehung des ersten Produktionsstandorts für Tiefkühlprodukte in Wittlich bei Trier, gefolgt vom Produktionsstandort in Wittenburg nahe Schwerin, im Jahr 1992“, erzählt Birgit Deker, stellvertretende Pressesprecherin Personalthemen bei Dr. Oetker.

Mittlerweile umfasst das Sortiment auf dem deutschen Markt über 400 Artikel für den Privathaushalt sowie mehrere hundert Produkte für den Großverbraucherhandel. „Das Besondere an der Marke Dr. Oetker ist die Qualität und das Eingehen auf die Wünsche und Ansprüche der Verbraucher“, findet Birgit Deker.

Soziale Verantwortung mit Tradition

Nachhaltiges und soziales Engagement hat bei Dr. Oetker eine lange Tradition. „Für Dr. Oetker hat unter anderem die Institution der Familie einen hohen Stellenwert“, ergänzt Birgit Deker. „So pflegt das Unternehmen seit 2008 mit SOS-Kinderdorf e.V. eine enge Partnerschaft, die auf mehreren Ebenen in Form unterschiedlichster Aktivitäten gelebt wird. Seit fast fünf Jahrzehnten unterstützt das Unternehmen außerdem den deutschen Kinderschutzbund und kooperiert mit ansässigen Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen.“

Auch die Mitarbeiter bei Dr. Oetker selbst bringen sich bei vielen Aktivitäten ehrenamtlich ein, beispielsweise in Spendenaktionen für das SOS-Kinderdorf oder im Rahmen des unternehmenseigenen Projekts „Hand in Hand fürs Ehrenamt“. „An allen deutschen Dr. Oetker Standorten können Mitarbeiter eine Förderung für gemeinnützige Projekte und ihr persönliches gesellschaftliches Engagement beantragen“, ergänzt Birgit Deker.

Alles im Zeichen der Digitalisierung

Ebenso wie Tradition ist es dem Unternehmen wichtig, sich weiterzuentwickeln und mit der Zeit zu gehen. So stellt sich Dr. Oetker gesamtstrategisch den Herausforderungen der Digitalisierung. „Aus diesem Grund haben die Personalkollegen im vergangenen Jahr am Standort Bielefeld die Initiative #azubidigital entwickelt. Zusätzlich zu den klassischen Ausbildungsstationen durchlaufen die kaufmännischen Auszubildenden künftig auch verschiedene Stationen und Einsatzgebiete innerhalb der Oetker-Gruppe, die einen digitalen Schwerpunkt haben“, erklärt die Pressesprecherin. Da die Idee so gut angenommen wurde, wird diese Initiative bald auch auf gewerblich-technische Berufe ausgeweitet.

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Überblick: Dr. Oetker von A bis Z

Ausbildung:

Dr. Oetker bietet am Standort Bielefeld aktuell vier kaufmännische und insgesamt vier gewerblich-technische Ausbildungen an. Die Zahl der Auszubildenden und dualen Studierenden liegt derzeit bei 80 (Stand: 2017/18). Pro Jahr werden zwischen 20 bis 30 Auszubildende am Standort Bielefeld eingestellt.
Weitere Informationen unter www.oetker.de/karriere.

Ansprechpartner Bewerbung:

www.oetker.de/karriere/kontakte.html

Bewerbungsadresse:

Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
z. Hd. des jeweiligen Personalreferenten
(siehe Ansprechpartner)
Lutterstraße 14
D- 33617 Bielefeld

Bewerbungs-Tipps:

www.oetker.de/karriere/jobs-bewerbungen/meine-bewerbung.html

Duales Studium:

Das Unternehmen bietet je nach Standort in Zusammenarbeit mit regionalen Hochschulen vier Studiengänge an:
Internationale BWL
Betriebswirtschaft
BWL-Industrie
Wirtschaftsinformatik

www.oetker.de/karriere/schueler/ausbildung-studium

Internationalität:

Neben der Firmenzentrale in Bielefeld und Oerlinghausen hält Dr. Oetker auch Standorte in Ettlingen, Moers, Wittenburg und Wittlich. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch verschiedene internationale Produktions- und Vertriebsstandorte und bietet so weltweit vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Mitarbeiter:

Dr. Oetker beschäftigt weltweit über 11.600 Mitarbeiter, darunter rund 4.500 an den deutschen Standorten.

Standorte Deutschland:

Bielefeld und Oerlinghausen, Ettlingen, Moers, Wittenburg und Wittlich

Stellenangebote (international):

www.oetker.de/karriere/jobs-bewerbungen/internationale-stellenboerse.html

Sitz der Zentrale:

Bielefeld

Umsatz jährlich:

2,4 Milliarden Euro (Stand: 2016)

Weitere Informationen:

www.oetker.de

 

Dr. Oetker – Branchenkontext

Branchenkontext

Diese Unternehmen stellen industrielle Nahrungsmittel her:

Unilever Deutschland Holding GmbH

Umsatz: 52,7 Milliarden Euro (2016 / weltweit)
Mitarbeiter: 169.000 (weltweit)
Sitz: Hamburg

Ferrero Deutschland GmbH

Umsatz: 10,3 Milliarden Euro (2015/16)
Mitarbeiter: rund 4.000 in Deutschland (rund 33.000 weltweit)
Sitz: Frankfurt am Main

Nestlé Deutschland AG

Umsatz: 3,5 Milliarden Euro (2016)
Mitarbeiter: 10.382
Sitz: Frankfurt am Main

Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

Umsatz: 2,4 Milliarden Euro (2016)
Mitarbeiter: rund 4.500 in Deutschland (über 11.600 weltweit)
Sitz: Bielefeld

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Dr. Oetker – Einstieg und Karriere

„Auf die Persönlichkeit kommt es an“

Ob Auszubildender, dualer Studierender oder Praktikant: Wer sich nach dem Abitur für eine Tätigkeit bei Dr. Oetker interessiert, hat gleich mehrere Möglichkeiten. Hochschulabsolventen haben zusätzlich die Chance, als Trainee oder per Direkteinstieg in den jeweiligen Fachabteilungen karrieremäßig durchzustarten.

Derzeit beschäftigt Dr. Oetker an seinem Standort in Bielefeld 80 Auszubildende und dual Studierende. „Wir suchen Teamplayer, die interdisziplinär denken, pragmatisch handeln und über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Gute Noten sind wichtig, entscheidend ist jedoch die Persönlichkeit eines Bewerbers“, sagt Nora Thelen, Head of Talent Acquisition & Employer Branding bei Dr. Oetker.

„Bei Hochschulabsolventen sind uns außerdem flexibles Denken und Handeln sowie Mobilität wichtig, da unsere Trainees im In- und Ausland eingesetzt werden.“ Gefragte Studiengänge sind Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Lebensmitteltechnologie und Ökotrophologie. Interessierte können sich über das Online-Bewerbungssystem auf der Homepage des Unternehmens bewerben.

Ausbildung und duales Studium bei Dr. Oetker

Ein Porträt-Foto von Nora Thelen

Nora Thelen

Foto: Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Öffentlichkeitsarbeit

Für Schüler, die sich für eine Tätigkeit bei Dr. Oetker interessieren, bietet sich ein Praktikum an: „Wenn beide Seiten dann interessiert sind, könnte der nächste Schritt die Bewerbung für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium in unserem Haus sein“, sagt Nora Thelen. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten: Am Standort Bielefeld wird beispielsweise die Ausbildung zum Industriekaufmann/-frau oder Informatikkaufmann/-frau angeboten. Aber auch ein duales Studium, etwa im Bereich Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik ist möglich.

„Interessierte können sich auf Jobmessen, dem jährlich in den Osterferien stattfindenden Dr. Oetker Event „Tag der offenen Ausbildung“, über die Social-Media-Kanäle unseres Unternehmens sowie unter oetker.de/karriere oder einfach telefonisch bei uns informieren“, führt Nora Thelen auf.

Spezielle Angebote für Hochschulabsolventen

Wer nach seinem Hochschulabschluss bei Dr. Oetker arbeiten möchte, dem bietet das internationale Traineeprogramm des Unternehmens einen guten Karriereeinstieg. Voraussetzung ist ein Master-Abschluss. „18 Monate lang haben unsere Trainees die Chance, individuell in ihrem gewählten Schwerpunktbereich sowie in den angrenzenden Abteilungen Erfahrungen zu sammeln und sich einzubringen“, erklärt Nora Thelen. „Ein Auslandsaufenthalt ist fester Bestandteil des Programms genauso wie ein Pate als persönlicher Ansprechpartner.“ Auch die Bearbeitung eines internationalen Trainee-Projekts, welches der Geschäftsführung präsentiert wird, gehört dazu.

„Und speziell für Bachelor-Absolventen, die vor ihrem Master gerne Berufserfahrung sammeln möchten, bietet Dr. Oetker zusammen mit anderen Unternehmen der Oetker Gruppe ein Gap-Year-Programm an, bei dem Studierende Einblicke in verschiedene Unternehmen bekommen“, sagt Nora Thelen.

 

IT-Spezialist

Lotse im Firmennetzwerk

Für ein international agierendes Unternehmen wie Dr. Oetker spielt Informationstechnologie eine große Rolle. Damit diese rund läuft, kümmert sich IT-Spezialist Kevin Kub (25) am Standort in Bielefeld unter anderem um die technische Betreuung und Administration des firmeninternen Intranets sowie um die Entwicklung spezieller Softwarelösungen.

Vielfältige Ausbildungsinhalte, die Möglichkeit im Ausland Berufserfahrung zu sammeln und ein familiäres Arbeitsklima: Für Kevin Kub ist Dr. Oetker der ideale Arbeitgeber. Seine Karriere beim Bielefelder Familienunternehmen begann er im Rahmen eines dualen Studiums, das die Ausbildung zum Informatikkaufmann und den Bachelor of Science im Fach Wirtschaftsinformatik beinhaltete. Seit seinem Abschluss 2016 ist er als „IT Specialist Development“ in der Abteilung IT Services tätig.

Intranet und Softwareentwicklungen

Ein Porträt-Foto von Kevin Kub

Kevin Kub

Foto: Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Öffentlichkeitsarbeit

„Meine Abteilung kümmert sich um verschiedene interne IT-Belange“, erklärt Kevin Kub. „Von der Auswahl und Einrichtung von Hardware bis hin zu Projektmanagement und Softwarelösungen.“ Zu Kevin Kubs Aufgaben zählen zum einen die technische Betreuung und Administration des firmeninternen Intranets. Hier werden sämtliche Informationen und News weltweit für alle Landesgesellschaften von Dr. Oetker zur Verfügung gestellt. „Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass dies ohne Probleme und zeitliche Einschränkung überall auf der Welt technisch funktioniert“, beschreibt der 25-Jährige.

Zum anderen arbeitet der IT-Spezialist an der Entwicklung spezieller Software mit, die beispielsweise die technische Unterstützung für die Entwicklung neuer Produkte sicherstellt.

Interne Abstimmungen sind wichtig

Kevin Kubs Arbeitstag beginnt am Computer: E-Mails checken, einen Blick auf den Status der firmeninternen Systeme werfen und IT-relevante Anfragen von Mitarbeitern und Kollegen beantworten. „In der Regel arbeite ich danach an meinen aktuellen Projekten. Neben dem Programmieren besteht ein Großteil meiner Arbeit aus interner Abstimmung: So werden zum Beispiel in Planungsworkshops die Anforderungen an die zu entwickelnde Software besprochen.“

Täglich informiert Kevin Kub seine Kollegen in Deutschland und der ganzen Welt über Neuerungen bei den verschiedensten Anwendungen und nimmt Aktualisierungen vor. „Zweimal im Monat gibt es sogenannte Review-Termine, in denen das Vorgehen der vergangenen zwei Wochen konstruktiv beleuchtet und anschließend das entstandene Software-Produkt bewertet wird.“

Weiterbildung, Weiterentwicklung

Das familiäre Arbeitsklima innerhalb des Unternehmens und das soziale Engagement – sowohl intern als auch extern – gefällt Kevin Kub besonders an seinem Arbeitgeber: „Dr. Oetker bietet unter anderem flexible Arbeitszeiten, ein tolles Betriebsrestaurant sowie zahlreiche weitere Benefits, wie zum Beispiel Workshops zur fachlichen Weiterbildung. Darüber hinaus kann ich auch an einem kostenlosen Englischkurs teilnehmen, da ich weltweit mit Kollegen anderer Landesgesellschaften kommuniziere.“ Bereits während seines dualen Studiums durfte Kevin Kub außerdem berufliche Auslandserfahrung in Italien sammeln.

Ein weiterer Pluspunkt: Im Unternehmen bestehen für die Mitarbeiter viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung. „Bei Dr. Oetker werden regelmäßig neue, spannende Stellen ausgeschrieben. Einige Kollegen, die jetzt Führungspositionen innehaben, haben ebenfalls mit einer Ausbildung bei Dr. Oetker begonnen“, weiß Kevin Kub.


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Stand: 22.09.2019